Anfechtung der österreichischen Präsidentschaftswahl

Ich kann mir vorstellen, dass diese Mitteilung gewisse Beißreflexe auslösen dürfte. Die FPÖ will mit rechtlichen Mitteln das Wahlergebnis der vergangenen Stichwahl der österreichischen Präsidentschaftswahl noch einmal auf den Prüfstand stellen lassen. Nun steht sicher der Vorwurf der schlechten Verlierer im Raum aber die letzten Angaben sprechen nur von einem knappen Vorsprung von van der Bellen, dem Sieger nach derzeitigem Stand. Rund 30.000 Stimmen sind nicht viel und ein Hinweis darauf, dass die FPÖ hier auch einen Großteil von Wählern mit ihrem Kandidat angesprochen hat.

Der hatte sogar dem Sieger van der Bellen gratuliert und das Wahlergebnis grundsätzlich anerkannt, doch scheinen sich Vorwürfe (wie stichhaltig die sind, ist jetzt wohl Sache des Gerichts) gehäuft, was gerechtfertigterweise dazu führt, den Wahlvorgang noch einmal prüfen zu lassen.

Ginge es um einen deutlichen Vorsprung eines der Kandidaten mag das nicht so relevant sein, da das Ergebnis aber knapp ist, kann man das als schlechtes Verlierertum werten, wie man möchte, aber da hier selbst kleinste Auszählungsfehler und Unregelmäßigkeiten bei so einer kleinen Spanne relevant sein können, ist es besser die richterliche Prüfung hinzunehmen. Steht das Wahlergebnis auch danach fest, dann ist es von höchster Stelle genehmigt, muss es korrigiert werden, dann hatte – auch wenn man die politische Ausrichtung des Kandidaten vielleicht nicht teilt – der andere Kandidat dennoch das Recht auf seiner Seite. In beiden Fällen wäre der Demokratie geholfen.

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Über Seldis

Ich bin ein politischer Denker auf der Suche nach neuen, positiven Interpretationsweisen nationalen und nationalistischen Denkens. Diese theoretische Denkschule soll einerseits wiederbelebt andererseits in Anknüpfung auch an frühere theoretische Konzepte und Modelle vom Ballast übersteigerten und extremistischen Denkens des Nationalsozialismus befreit werden. Mein Ziel hierbei soll es sein eine patriotisch-nationale Perspektive als Alternative zum ewiggestrigen Denken neonazistischer Gruppen zu eröffnen. Ich würde mich in diesem Kontext selbst als Linksnationalist bezeichnen wollen.
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